Die perfekten Schuhe für MTB Kombipedale

MTB-Schuhe sollten vor allem gut passen, da sie viele Stunden unter Belastung getragen werden. Ein optimaler Schuh verursacht also keine Druckstellen oder Durchblutungsstörungen (einschlafender Fuß). Perfekt ist, wenn man den Schuh nach dem losfahren gleich wieder vergisst! 
Zudem sollte der Schuh den Fuß schützen und eine gute Verbindung zum Pedal herstellen. Sowohl für Klickpedale als auch für Flatpedale gibt es optimiertes Schuhwerk, aber wie sieht es bei Kombipedalen aus?

TATZE Kombipedale zeichnen sich durch eine kompromisslose Umsetzung von Klick- und Flatperformance aus. Die Pedale verbinden also das Beste aus beiden Welten, eingeklickt optimale Effizienz beim Pedallieren und maximaler Grip auf der Flatseite beim Bergabfahren. Somit sind TATZE Kombipedale die optimale Ergänzung für alle Bikes die Bergauf- und Bergabperformance vereinen. 

Natürlich funktionieren Kombipedale mit jedem Schuh bei dem ein Cleat montiert werden kann (Aussparung auf der Sohle), dennoch gibt es am Markt Schuhe die auf der Flatseite besonders guten Grip und gute Ausstattungsmerkmale bieten. Zur besseren Übersicht teilen wir die Schuhe nach dem Verwendungszweck in 2 Kategorien ein.

1. SPD Sneaker: 
Darunter verstehen wir klassische Downhillschuhe mit der Möglichkeit einen Cleat zu montieren, also klicktauglich zu machen. Diese Schuhe empfehlen wir wenn maximaler Grip auf der Flatseite gewünscht ist. Zudem sind diese Schuhe bequem und stylisch.

Welche Ausstattungsmerkmale sollten SPD-Sneaker haben:

  • Die Sohle sollte weich, flach und leicht profiliert sein damit alle PIN´s gleichmäßigen Kontakt haben und sich im Profil festsetzten können. Für eine gute Kraftübertragung auf der Klickseite - trotz einer weichen Sohle - bietet das TWO-FACE große Aufstandsflächen zur Druckverteilung. 
  • Hochgezogene Seitenflächen am Innenknöchel können einen schmerzhaften Kontakt mit Steinen abdämpfen.
  • Neben der eigentlichen Schnürung bringt eine Lasche oder ein Schnellverschluss  am oberen Ende besseren Halt und eine rasche Verstellmöglichkeit (z.B. bei längeren Tragepassagen um die Ferse zu fixieren). 
  • Eine Abdeckung der Schnürung ist von Vorteil wenn häufig bei matschigen Bedingungen gefahren wird.
  • Für eine gute Belüftung sollten die Schuhe ausreichend Belüftungslöcher haben, da das Grundmaterial nicht Atmungsaktiv ist. 
  • Gewicht: Im Optimalfall unter 800g, keinesfalls über 1.000g

 Hier einige Schuhe dieser Kategorie zur Auswahl:

          

2. Bike and Hike Schuhe:
Darunter verstehen wir bergtaugliche Schuhe mit der Möglichkeit einen Cleat zu montieren. Diese Schuhe sind zu empfehlen wenn das Bike häufig getragen wird, aber auch für die Übergangszeit sind diese Schuhe eine sehr gute Option. Klassische Anwendungsgebiete finden sich bei "Trans-Alpinisten" oder Bike-Bergsteigern. 

Ausstattungsmerkmale:

  • Die Sohle sollte stabil und stark profiliert sein und eine weiche Gummimischung aufweisen. Der Kontakt zu den PIN´s ist im Vergleich zu den  SPD-Sneakern zwar etwas geringer, dennoch bieten diese Schuhe einen sehr guten Halt auf der Flatseite. 
  • Wer schon eine Transalp gefahren ist weiß, dass wasserdichte Schuhe ein Segen sein können. Gore-, Trans- oder ähnliches Tex ist grundsätzlich von Vorteil. 
  • Gewicht: 900 bis 1.100g
  • Wie schon bei den SPD-Sneakern sind Knöchelschutz, Schnürungsabdeckung, Fixierungslasche, Belüftung und Cleat-Aussparung zu beachten. 

Die Bike&Hike Modelle von Shimano sind die Klassiker in diesem Bereich.

Die Schuhe von Northwave und Scott sind B&H Light Varianten mit tollen Features und griffigen Sohlen. 

      

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