Das 4-stufige Entwicklungs- und Testverfahren bei TATZE Pedalen!

Jede Innovation hat das Ziel die Funktion eines Produktes zu verbessern. Bei der TATZE ist es Bergauf- und Bergabperformance in einem Produkt zu vereinen und damit das Potential moderner Trailbikes in jeder Geländesituation voll ausspielen zu können.

Die Verbesserung der Funktion steht also an erster Stelle, aber unmittelbar danach stellen sich Fragen nach Gewicht, Stabilität, Schlagfestigkeit, Dauerhaltbarkeit und Design. Es geht also darum innovative, qualitativ hochwertige und stylische Pedale zu produzieren. 

Um all diese Ziele erreichen zu können gibt es bei der TATZE die folgenden 4 Entwicklungs- und Qualitätssicherungsstufen:

1. SIMULATIONEN: Alle TATZEN werden als 3D-CAD-Modell aufgebaut und simuliert. Dabei können Spannungsspitzen im Pedal lokalisiert werden und  Schlagsimulationen zeigen potentielle Bruchstellen auf.

CAD-Simulation TATZE ADD-FLAT

Aber wie schon Goethe sagte "grau ist alle Theorie" deshalb ...

2. TATZE PRÜFSTAND: Laut der gültigen ISO Norm muss jedes Mountainbike Pedal drei Prüfungen bestehen. Alle Prüfungen können am eigens konstruierten TATZE Prüftstand mit mehr als der zweifachen Normbelastung durchgeführt werden. Es wird also genau nach Normanordnung geprüft, die Belastungen werden aber deutlich höher angesetzt.

TATZE Prüfstand, Seite A: Statische und dynamische Festigkeitsprüfung, Seite B: Stoßprüfung

Bei der Stoßprüfung (Seite B) wird das Pedal am stärksten beansprucht, denn ein gehärteter Stahlkeil fällt direkt auf das eingespannte Pedal. Dabei darf es sich zwar verformen aber nicht brechen und das Lager muss gängig bleiben. Bei diesem Test wird sichergestellt, dass das Pedal auch in Extremsituationen nicht bricht oder sich versteift.  
Die statische Festigkeitsprüfung (Seite A) ist vergleichsweise einfach, aber das Pedal muss nach der Belastung wieder in den Ausgangszustand zurückkehren. Es darf also keine dauerhafte Verformung geben. In der Praxis ist es nicht selten, dass eine Achse nach hohen Belastungen eine leichte Asymmetrie aufweist. 
Zuletzt gibt es noch die dynamische Festigkeitsprüfung (Seite A), was nichts anderes als eine Lagerprüfung ist. Die TATZEN rotieren bei 90kg Belastung 20 Stunden lang mit 100U/min. Insgesamt sind das 120.000 Umdrehungen um die Verschleißfestigkeit unter Beweis zu stellen.

3. TESTFAHRTEN:
Wenn die Prototypen am Prüfstand alle Tests bestanden haben werden sie ans Bike geschraubt. Alle Ideen zu TATZE Innovationen sind am Bike entstanden um die Performance auf dem Trail zu verbessern. Deshalb ist es sonnenklar, dass wir ausgiebige Testfahrten in allen Entwicklungsstufen unternehmen. Für die Prüfung der TATZEN am absoluten Limit ist Erich Wieland, einer der besten Downhiller der Alpenrepublik, zuständig. Der weltcuperprobte Rider hat dabei den Auftrag die Pedale nach Möglichkeit zu zerstören, was ihm bisher nicht gelungen ist!

Erich Wieland mit TATZE MC-AIR Prototyp going Sideways

 4. ZERTIFIZIERTES PRÜFINSTITUT: Auch wenn wir nach den Stufen 1-3 bereits absolut sicher sind, dass unsere Pedale weit mehr als die geforderten Normbelastungen verkraften können, es ist immer gut die Testprofis vom Zedler Institut, wo im Übrigen auch viele Tests renommierter Bikemagazine durchgeführt werden, nochmals prüfen zu lassen. Erst wenn wir das offizielle Prüfsiegel in Händen halten werden die TATZEN ausgeliefert. 

Es ist unser Anspruch das bestmögliche Bike-Pedale zu produzieren, deshalb unternehmen wir große Anstrengungen um Innovation, Qualität, Sicherheit und Design in unseren Produkten zu vereinen!

Armin Hofreiter
Gründer TATZE bike-components